Gegen das neue Tierschutzgesetz! Jetzt mitmachen!

Das neue Tierschutzgesetz macht Vermittlung unmöglich! Wie kann es sein, dass Menschen so denken und die Rechte von Tieren noch immer mehr mit Füßen treten? Es wird Zeit zu handeln!

Das neue Tierschutzgesetz macht Vermittlung unmöglich! Wie kann es sein, dass Menschen so denken und die Rechte von Tieren noch immer mehr mit Füßen treten? Es wird Zeit zu handeln!

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In Österreich wird es im Zuge der Wahl Zeit zu handeln und wir alle müssen dabei eine wichtige Rolle spielen. Es wird jetzt Zeit, dass wir alle dafür sorgen, dass immer mehr Aufmerksamkeit geschaffen wird, damit ein solches Gesetz nicht Schule machen kann.

Österreich: Tierschutz vor dem Aus?!

Viele glauben, dass der gesamte Tierschutz in Österreich gefährdet ist und die Tiere nach und nach getötet werden. Hunderttausende Katzen und Hunde könnten in Tötungsstationen ihren letzten Weg finden, wie wir es aus den 30er und 40er Jahren erlebt haben. Das Ausmaß könnte – das befürchten viele Tierschützer – ähnlich pervers werden.

Der Hintergrund: Die beschlossene Novelle zum Tierschutzgesetz!




Im Frühjahr 2017 wurde von ÖVP, SPÖ und NEOS eine Novelle zum Tierschutzgesetz beschlossen, die nahezu alle Vereine in die Illegalität treibt und das Retten und Helfen unmöglich macht. Die Übergangsfrist – so meinen viele – sei reine Formsache, da die wenigsten Vereine die Auflagen erfüllen können, die gefordert werden.

Wie ist die aktuelle Situation?

Tierheime verhängen bereits Aufnahmestopps und Tötungsstationen werden scheinbar unausweichlich. Das Tierschutzgesetz muss nach Ansicht vieler Menschen im Sinne der Tiere ausgearbeitet werden. Es wird befürchtet, dass der ganze Tierschutz im Österreich immer mehr vor dem Aus steht. In Österreich leben ca. 750.000 Hunde und 1,5 Millionen Katzen, sehr viele werden vom Tierschutz vermittelt.

Wie denken wir sonst über Tierschutz?

Ein paar Gedanken zum Thema Tierschutz – die uns zum Nachdenken bringen können. Es wird Zeit, dass wir ändern, was wir leben und wie wir leben und töten.

Leben wir wirklich vegetarisch und vegan genug?

Das Glück ist vollständig, wenn wir mit den Tieren schön leben können. Wir sind Tierfreunde, denn wir mögen Schnitzel und haben unsere Lieblinge in Käfigen eingesperrt oder halten sie an Leinen. Ist das richtig? Natürlich nicht. So lange wir industriell Tiere züchten und töten, sie respektlos zu unseren Spielzeugen machen und das Recht zu haben glauben, dass wir hier uns das Leben anderer Wesen gefügig machen können, ist unsere Gesellschaft auf dem falschen Weg.




Tiere in Zirkus und Zoo

Hier haben wir ein Problem, denn wir lieben Tiere doch - aber wir wissen scheinbar nicht mehr, was Liebe wirklich bedeutet. Wenn man uns Tiere nahebringen will in einem Zirkus oder Zoo, dann ist das unverantwortlich. Sicher stimmt das – aber es ist lächerlich im Vergleich zu Tierhaltung und tierbasierter Nahrung. Es macht weniger als 1 Promille aus – weit weniger. Es ist unbedeutend, wie viele Tiere in Zoo und Zirkus gehalten werden. Wir züchten Tiere auf so kranke Art und Weise, dass wir uns darum nicht kümmern müssen. Wir verletzen nicht nur die Seele, sondern wir zerstören alle Lebewesen vollständig.

Beispiele für kranke Haltung von Tieren:

  • Damit Tiere Milch geben, müssen sie Nachwuchs aufziehen. Sie werden künstlich schwanger gehalten und die Milchproduktion hochgezüchtet.
  • Treiber sorgen dafür, dass Tiere gefügig gemacht werden, wenn sie Richtung maschineller Schlachtung getrieben werden.
  • Man schneidet Schweinen die Stimmbänder durch, damit sie auf dem Weg zur Schlachtbank nicht quieken.
  • Wir züchten Tierarten wegen Sex-Appeal, Niedlichkeit oder anderer Eigenschaften so massiv, dass sie körperlich nicht aushalten können, was wir an Schönheitsidealen haben (z.B. Mops und Schäferhund).
  • Gänse werden maschinell mit Druck gefüttert bis die Leber verfettet genug ist, um dann geerntet werden zu können. Der Rest des Tieres wird dann weggeworfen.
  • Milchlämmer und Milchkälber werden mit Milchpulver gefüttert und bekommen niemals Gras, damit das Fleisch schön weiß ist.
  • Kühe, die an sich vegan leben, werden mit Fischabfall und Soja gefüttert.
  • 80-90 % der Soja Produktion dienen der Tierfütterung.
  • Tierfutter wird viel weniger überwacht in Sachen Gentechnik.
  • Ist ein Tier krank, so darf die ganze Zucht geimpft oder behandelt werden.
  • Hundefelle dürfen als künstliche Felle gekennzeichnet werden, jedes andere tierische Fell auch – umgekehrt geht es nicht.
  • Man gibt Hühnern Auslauf, den diese nicht nutzen, weil er nicht artgerecht sein muss und man das Verhalten nutzen kann, die Tiere im Stall halten zu können. Somit ist die artgerechte Haltung nicht gegeben, aber gesetzlich ausreichend.

… und noch so viel mehr.

Ein Beispiel: Hilft eine Bruder-Ei Initiative wirklich?

Angeblich kümmert man sich bei der Bruder-Ei Initiative doch darum, dass die männlichen Küken mit aufgezogen werden – oder? Ja, auf einem Hof beginnt man und man schreddert auch nicht selbst. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Betreibern von Bioläden, die mit der Firma gesprochen haben, schreddert man nicht selbst, sondern verkauft die Küken. Man braucht den Verkauf von hier produziertem Fleisch der Hähne, damit man wirklich ausreichend Hähne mit aufziehen kann. Es ist also nicht ganz so klar und deutlich wie es aussieht, wenngleich man in die richtige Richtung geht.

Wir müssen umdenken!

Niemand sagt, dass wir alle sofort aufhören müssen oder Tiere wie wir Wellnessurlaub und Sauna brauchen, aber wir müssen mit uns und unserer Umwelt wieder mehr in Balance kommen. Wir müssen hinsehen und dürfen nicht leugnen, dass wir Leben zur Industrieware gemacht haben. Es wird Zeit, dass wir Leben respektieren – unseres und jedes andere. Hinschauen und mehr Wert legen auf lebenswertes Leben aller Lebewesen – und nicht immer mehr unbezahlbaren Wohnraum schaffen, damit wir kein Geld mehr für die eigene Ernährung ausgeben können. Es wird Zeit, dass wir unser Leben wirklich verändern.

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2 Gedanken zu „Gegen das neue Tierschutzgesetz! Jetzt mitmachen!

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